Baden-Württembergische Meisterschaft 2012 / 2013

Baden-Württembergische Meisterschaft 2012 / 2013 – Spiel um Platz 3
GSV Heidelberg – GSV Freiburg 1:5 (0:2)

Aufstellung:
Freese – Olgun (60.min Stephan), B. Heymel, Lange ©, Dung (45.min Speckert) – Nikolaev, Vezer – Buxmann, Schweda, Kvesic (45.min Mehdi) – Ellerkamp

Reserve:
Batu

Tore:
1:0 15. Min
2:0 25. Min (Foulelfmeter)
3:0 50. Min
4:0 55. Min
4:1 60. Min B. Heymel (Foulelfmeter)
5:1 63. Min

Besondere Vorkommnisse:

Zuschauer:
50

Spielverlauf:


Nach der unglücklichen Niederlage gegen Karlsruhe im Halbfinale mit vielen unnötigen Platzverweisen hatten wir nun die letzte Chance gegen Freiburg noch die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu schaffen. 3 Stammspieler mussten ersetzt werden, insgesamt wurde auf 5 Positionen verändert. Die Abwehrformation (Olgun, B. Heymel, Lange, Dung) spielte zum 1.Mal zusammen. Es war ein großes Risiko, aber wir hatten keine Wahl, da mehrere Spieler gesperrt oder verletzt waren.

In den ersten 10 Minuten waren wir überlegen. Hier haben wir gleich nach Anpfiff das Spiel bestimmt. In der 2. Minute hatte Vezer eine große Chance zur Führung gehabt, als er allein auf Tor zu lief. Leider nutzte Vezer die Chance nicht. Nur paar Minuten später traf er dann in das Tor. Doch der Schiedsrichter pfiff aufgrund eines zweifelhaften Foulspiels ab.
Wieder einige Minuten später wurde Vezer im Strafraum gefoult, jedoch bekamen wir keinen Foulelfmeter.

Nach 10 Minuten begann Freiburg besser zu spielen und gleichzeitig wurden wir immer schlechter. Die Abstimmung zwischen Abwehr und Mittelfeld war grausam schlecht. Freiburg konnte immer besser und leichter ihr Spiel nach vorne durchziehen. Nach etwa 15 Minuten führte Freiburg 1:0. Ein unglückliches Gegentor. Denn der Spieler kam allein aufs unser Tor. Freese konnte zunächst den ersten Schuss halten, den Abpraller jedoch leider nicht mehr. Ab da wurde Freiburg immer stärker. In der 25. Minute bekam Freiburg einen Foulelfmeter zugesprochen. Dieser wurde souverän verwandelt. Danach versuchten wir uns in die Halbzeit zu retten und keine weiteren Gegentore zu kassieren.

Nach der Halbzeit wurde das System umgestellt und 2 Spieler ausgewechselt. Wir wollten uns Hoffnung geben, vielleicht noch den Rückstand aufzuholen. Unser offensives Spiel wurde viel besser. Leider war unsere Defensive jedoch immer noch sehr schlecht. Einen unnötigen Ballverlust in der Abwehr nutzte ein Freiburger Stürmer eiskalt zum 3:0 aus. Nur 5 Minuten später erhöhte Freiburg auf 4:0. Nun war uns allen endgültig klar, dass wir einen schwarzen Tag hatten. Alles lief schief bei uns. Nachdem wir einen Foulelfmeter bekamen, den B. Heymel zum 1:4 verkürzte, hatten wir kurz Hoffnung, ob wir vielleicht doch noch ein Wunder schaffen. Aber kurz darauf kassierten wir noch das 1:5. Da war das Spiel nun endgültig verloren. An der Niederlage sind wir selbst schuld, weil wir nicht genügend konzentriert und vorbereitet waren.

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