Vom 24. bis 26. April 2026 fanden in Lublin die II. Internationalen Schwimmmeisterschaften im Gedenken an Stanisław Janiec statt. Die Veranstaltung brachte Schwimmerinnen und Schwimmer aus neun Ländern zusammen und überzeugte durch ein hohes organisatorisches Niveau sowie ein stark besetztes Teilnehmerfeld.

Unser Verein war mit einem Team aus Heidelberg vertreten. Die Nachwuchsschwimmer*innen Eva, Tymur und Emma zeigten engagierte und überzeugende Leistungen. Tymur erreichte einen hervorragenden dritten Platz über 50 m Freistil, ebenso gewann Eva die Bronzemedaille über 50 m Rücken. Emma konnte ihre persönlichen Bestzeiten deutlich verbessern und wurde für ihre konstante und aktive Teilnahme besonders gewürdigt. Insgesamt präsentierte sich das gesamte Team in guter Form und sammelte wertvolle internationale Wettkampferfahrungen.

Schwimmteam des GSV Heidelberg mit verschiedenen Schwimmvereinen aus Deutschland
Die Rahmenbedingungen vor Ort waren ausgezeichnet: Eine moderne Schwimmhalle, ein reibungsloser Ablauf sowie eine professionelle Wettkampfleitung sorgten für faire und konzentrierte Wettbewerbe. Auch die Unterkunft war sehr angenehm, und die Teilnehmer wurden bestens mit polnischer Küche versorgt.

Neben dem sportlichen Teil kam auch das Teamerlebnis nicht zu kurz. Gemeinsame Wettkampftage, gegenseitige Unterstützung am Beckenrand sowie ein Ausflug in die Altstadt von Lublin mit einer Eis- und Kaffeepause rundeten die Reise ab. Besonders erfreulich war zudem die Unterstützung durch mitgereiste Eltern, die das Team vor Ort begleiteten und stärkten.
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren für die hervorragende Durchführung des Turniers sowie allen Unterstützer*innen des Teams – insbesondere der Teamverantwortlichen Victoria Agostini. Die Teilnahme der Kinder an der Reise nach Lublin wurde durch die Unterstützung von Emmas Vater und Tymurs Mutter ermöglicht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Trotz der positiven Erfahrungen vor Ort zeigt sich ein deutlicher Unterschied in den Rahmenbedingungen: Während der Wettkampfsport in Polen sehr professionell gefördert wird, fehlt es in Deutschland häufig an ausreichender finanzieller Unterstützung. Eine stärkere Förderung wäre wünschenswert, um jungen Talenten bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.
Leider konnten die Schwimmleiterin Gerda und Lilia aufgrund einer Konfirmationsfeier nicht an der Reise teilnehmen.





