Deutsche Gehörlosen Einzelmeisterschaften in Leichtathletik in Essen

Die Deutschen Gehörlosen Leichtathletik-Einzelmeisterschaften fanden am 24. und 25. September im Hallo-Stadion in Essen statt. 

Lilia und ihre Mutter Gerda

Die einzige Teilnehmerin des GSV Heidelberg Lilia R. hat am Samstag nach fünf Jahren wieder an den LA-Wettkämpfen teilgenommen. Lilia fieberte diesem Event sehr entgegen, denn viele Mädchen aus den Geburtsjahren 2010-2013 waren gemeldet. 

Die 9-jährige trat zum zweiten Mal nach dem Sportfest 2016 in dem Hallo-Stadion an, als sie noch ein kleines Kind von knapp vier Jahren war.

Privat hatte sie kein einziges Training absolviert. Nur in der Schule im Sportunterricht machte sie die Übungen.

Die Schülerin liebt den Wettkampf um die 50 Meter Sprint. Gleich beim 1. Start war sie aufgeregt und dennoch konzentriert. Sie reagierte schnell, nach dem die Startklappe knallte und rannte schnurstracks mit Tunnelblick Richtung Ziellinie. Von allen Startern erreichte sie den 5. Platz mit ihrer persönlichen Bestzeit worüber sie sehr glücklich war. 

Nun geht es zum Schlagballwurf. Diese Disziplin liegt ihr leider nicht, da ihr die Übung bzw. Technik fehlte. Auch hatte sie kaum Übungen in dieser Disziplin absolviert, daher kam sie leider nicht weit. Diese Disziplin ist Teil der Meisterschaft und gehört zur Pflicht Ausübung. Leider belegte sie den letzten Platz, aber das hatte sie auch erwartet und hat dennoch ihre Contenance gewahrt.

Die letzte Disziplin ist Weitsprung. Sie durfte sechs mal ran und konnte sich mit jedem Sprung ein kleines Stück steigern. Am Ende belegte sie von allen den 6. Platz. 

Weitsprung

Jedenfalls war sie sehr glücklich die Mädels nach der langen Corona-Zeit wieder zusammen zu finden und mit gleichaltrigen Kindern zu gebärden. Sie haben sich seit Ewigkeiten nicht mehr getroffen und sehr viel Gesprächsstoff ausgetauscht. Für Kinder ist es immer ein ganz besonderes Highlight viele soziale Kontakte zu knüpfen, da gerät der sportliche Wettkampf völlig in den Hintergrund. Und es ist für die Eltern einfach wahnsinnig faszinierend zuzuschauen, wie die Kinder untereinander gebärden. 

Die nächsten Wettkämpfe werden im Februar 2022 in Halle und im Mai 2022 in Braunschweig stattfinden. Lilia freut sich schon wahnsinnig ganz besonders darauf, all ihre Kameradinnen so bald wieder sehen zu dürfen, denn diesmal sollten nicht zwei Jahre vergehen, denn das ist für Kinder eine extrem lange Zeit.

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4. Spieltag Gehörlosen Südwest Meisterschaft 2021/2022

GSC Frankenthal – GSV Heidelberg 2:0 (0:0)

oben: Waldemar Lange, Ümit Olgun, Pascal Völker, Robin Rüger, Waldemar Lange, Tobias Ellerkamp
unten: Elvir Memishi, Marcel Fischer, Benjamin Heymel (C), Sammy Ehlers, Özgür Batu

Highlight Video (3:29 min)

Auf der Torwartposition gab es eine Änderung, da unser Stammtorwart Jens Vörg aus familiären Gründen leider nicht mitspielen konnte. Somit musste der Kapitän Benjamin Heymel ins Tor. Dadurch rückte Sammy Ehlers in die Startelf.

Im Vergleich zum letzten Spiel gegen Freiburg wurde unsere Taktik geändert. Unser Ziel war, dass wir dominant und torgefährlich auftreten. Die taktische Änderung war in der 1. Halbzeit ein großer Erfolg. Von Anfang an dominierten wir das Spiel und hatten zahlreiche Torchancen erspielt. In der 7. Minute verpasste Waldemar Lange knapp eine Flanke. In der 10. Minute schoss Waldemar Lange einen schönen Freistoß, der aber leider in der Mitte auf Tor traf und daher der Frankenthaler Torwart den Ball ohne Mühe abwehren konnte. In der 13. Minute schoss Marcel Fischer auf der rechten Seite knapp neben dem Tor.

Im Zentrum des Spiels waren wir dominant und gewannen viele Zweikämpfe. Frankenthal hatte erst in der 30. Minute zum ersten Mal im Spiel eine echte Torchance erspielt. In der 31. Minute hatte Robin Rüger die größte Chance zur 1:0 Führung leider verpasst. Nach einen schönen Pass von Pascal Völker hätte er den Ball in das leere Tor schießen können, aber den Ball schoss er leider über das Tor. Zur Halbzeit hätten wir eigentlich deutlich führen müssen, aber wir haben unsere Torchancen wieder einmal nicht genutzt, obwohl wir die deutliche bessere Mannschaft in der 1. Halbzeit waren.

30 Sekunden nach dem Wiederanpfiff zur 2. Halbzeit kam Frankenthal zum ersten Mal im Spiel richtig gefährlich zu unserem Tor. Der neue französische Spieler bei Frankenthal war ganz klar der beste Spieler im Spiel und dribbelte in unser Strafraum, doch in aller letzter Sekunde rettete Tobias Ellerkamp mit einer sehr starken Grätsche und verhinderte das Gegentor. Danach passierte etwa 20 Minuten lang im Spiel nicht viel. Auf beiden Seiten gab es praktisch keine Torchancen. In der 67. Minute gab es ein Missverständnis in der Abwehr bei Frankenthal. Diesen Moment nutzte Marcel Fischer aus und schnappte sich den Ball nach vorne. Ein Abwehrspieler bei Frankenthal foulte ihn und spielte nicht auf den Ball zu. Eine ganz klare 100 % rote Karte, doch leider entschied der Schiedsrichter auf gelbe Karte. Eigentlich eine Fehlentscheidung, die das Spiel beeinflusst hatte. Frankenthal hätte danach mit 10 Spieler weiterspielen müssen, hatte aber großes Glück.

In der 70. Minute gab es für uns eine Konterchance, am Ende konnte Ümit Olgun die Chance leider nicht nutzen. In der 73. Minute dribbelte der französische Spieler bei Frankenthal wieder einmal nach vorne auf die rechte Seite. Dadurch war die linke Seite in unserer Abwehr komplett frei. Diesen Moment nutzte der französische Spieler bei Frankenthal mit einen schönen Pass auf die linke Seite und Frankenthal traf zur 0:1 Führung. Der 79-jährige Schiedsrichter stand in diesen Moment über 50 Meter entfernt auf der anderen Seite des Sportplatzes. Trotz vieler Proteste von unseren Spielern entschied der Schiedsrichter auf Tor. Danach gab es lange Diskussionen auf beiden Seiten und der Schiedsrichter wollte sogar diesen Moment auf Video noch einmal anschauen, doch dann überlegte sich der Schiedsrichter anders und entschied auf Tor.

Nach dem 0:1 Rückstand spielten wir deutlich offensiver um den Ausgleich zu erzielen. In der 83. Minute schoss der eingewechselte Jonas Schettler wunderschön aus ca. 20 Meter Entfernung knapp über das Tor. Das war die große Chance zum Ausgleich. In der 88. Minute traf Frankenthal zum 0:2 nach einen Torwartfehler von Benjamin Heymel.

Fazit:
Die Niederlage war absolut unverdient. In den ersten 60 Minuten waren wir die bessere Mannschaft, hatten deutlich mehr Torchancen und mehr Spielanteile. Erst in den letzten 30 Minuten war Frankenthal die bessere Mannschaft. Im Fussball zählt aber nicht wer besser war, sondern nur das Ergebnis. Am Ende stand es 0:2, weil Frankenthal ihre Torchancen genutzt hatte und wir nicht.

Wir gratulieren GSC Frankenthal zum Sieg und bedanken uns bei dem Schiedsrichter, der das Spiel gepfiffen hatte, obwohl er schon 79 Jahre alt war. Großen Respekt an ihn.

Tore:
73.min 0:1
88.min 0:2

Spielerwechsel:
55.min Jonas Schettler für Robin Rüger
65.min Bastian Rother für Pascal Völker
80.min Thomas Brandt für Özgür Batu
85.min Lucas Garthe für Waldemar Lange

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14. Deutsche Gehörlosen Golf Meisterschaften in Bad Orb Jossgrund 23.09.-25.09.2021

Das Jahr 2020 war aufgrund der Corona Pandemie ein völlig passives Jahr der Sportaktivitäten, das im Amateurbereich fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Kein Einziges Golfturnier konnte ausgetragen werden. Die Golfer mussten zeitweise unter strengen Lockdowns völlig auf Golf verzichten. Die DGM in Bad Orb, die ursprünglich im Juni 2020 stattfinden müsste, ist zuerst auf Juni 2021 und danach nochmal auf September 2021 verschoben worden. Beim Organisationsteam um Marc Brücher und Ulrich Wobbe liefen die Drähte heiß, die alle Hände voll zu tun hatten, eine DGM unter Pandemiebedingungen auszutragen. Die Herausforderung bestand darin: Organisatorisch die richtigen Schritte und all die undurchsichtigen Vorschriften unter Pandemiebedingungen zusammen zu fassen und umzusetzen. Dies erforderte ein Höchstmaß an Zeit, Konzentration und Engagement, wofür wir ihnen von ganzem Herzen Danken wollen.

Eine besondere Handicap (HCP) Regel wurde geändert:

Früher waren bei den Handicaps von -54 bis 0 und von 0 in einem (Plus) + HCP aufwärts angegeben. Die neue Regelung wurde dahingehend geändert, dass man vom schwächsten HCP 54 bis 0 und danach mit einem – (Minus) HCP angezeigt wird, das nur Profis haben. Wenn man besser als Par ist, wird dementsprechend mit – (Minus) angezeigt. Die Startliste mit ihren Handicaps unserer Golfer ist wie folgt:

  • HCP -5,3 Nico Guldan
  • HCP -3,6 Amelie Paloma Gonzalez Podbicanin
  • HCP 8,3 Lisa Schmitz
  • HCP 13,5 Gero Gertenbach
  • HCP 29,0 Petra Brandt

Nachdem das Jahr 2020 als Sportloses Jahr in die Geschichte eingegangen ist, das wir bisher nur aus den beiden früheren Weltkriegen kannten, konnten wir endlich mal wieder ein Turnier austragen. Dies fand vom 23.09.-25.09.2021 im Golfclub Jossgrund bei Bad Orb statt. Die Heidelberger Mannschaft trat mit 5 Mitgliedern in Bad Orb an. Vertreten sind wir in 4 von 5 Wettbewerben (Herren Zählspiel, Damen Zählspiel, Stableford Mix und die Teamwertung). Wieder konnten wir keinen Senior ins Wettbewerb schicken, dazu ist unser Team noch zu jung. Das Team GSV Heidelberg, angeführt durch unsere Titelverteidiger Nico Guldan, Amelie Gonzalez Podbicanin und unsere Super Gran Petra Brandt, sind erstmals die beiden Neulinge Lisa Schmitz aus Neuss und Gero Gertenbach aus Kassel mit an Bord. Das Turnier an beiden Tagen fand unter leichten Windverhältnissen und gemäßigten Temperaturen zwischen 17 und 22 Grad Celsius statt.

Am Mittwoch, den 22.09. fuhr Amelie direkt nach der Schule am Nachmittag nach Bad Orb und absolvierte ihre Proberunde und fuhr am späten Abend wieder nach Hause, um am nächsten Morgen ganz normal in die Schule zu gehen. Der Grund bei ihr lag daran, dass sie am Mittwoch keinen Nachmittagsunterricht und dafür am Donnerstag auf die obligatorische Proberunde verzichtet hatte.

Tag 1 Proberunde Donnerstag 23.09.2021 :

Nico und Gero trafen sich erstmals auf der Proberunde und hatten einen angenehmen schönen Tag erwischt. Nico hatte sich besonders über den Neuzugang aus Kassel gefreut, der die Mannschaft in der Breite verstärkt hat. Gero fand es spannend mit dem amtierenden Titelverteidiger eine Runde zu drehen und bei dem das eine oder andere ab zuschauen. Lisa und Petra kamen etwas später und absolvierten ihre Proberunden, das auch unter optimalen Bedingungen stattfand. Am Abend trafen sich alle im Golfclub und hatten ein schönes Wiedersehen mit vielen Golfern aus NRW gefeiert, das nach langer Conona Pause endlich wieder stattfand. Man konnte sich sehr schön in den Abend hinein ausquatschen, wobei der ein oder andere am liebsten länger aufgeblieben wäre.

Tag 2 Freitag 24.09.2021 (1. Runde) :

Traditionell beginnen die stärksten HCP Spieler um 10 Uhr. Nico (HCP -5,3) strebt seine Titelverteidigung an und hat in seinem Flight alte Bekannte, Paul Neumann (HCP 1,9) aus Bielefeld und Matthias Becherer (HCP 3,2) aus München. Das Flight Trio Nico, Matthias und Paul taten sich an Loch 1 ungewohnt schwer und patzten alle nacheinander mit einem Bogey. Nico fand sich erst ab Loch 3 zunehmend besser ins Spiel und machte sein erstes Birdie im Turnier. Bis Loch 9 schlug er noch 3 weitere Birdies und einen Bogey und kam zur Halbzeit mit -2 in Führung. Matthias hatte bis zur Halbzeit 3 weitere Bogeys gelocht und kam auf 4 Schläge über Par (+4). Paul hatte nicht seinen besten Tag und musste mit 6 weiteren Bogeys zur Halbzeit mit 7 Schlägen über Par (+7) sich ungläubig an seine eigene Nase fassen. Die restlichen 9 Löcher waren für Nicos Verhältnisse recht bescheiden verlaufen. Mit 2 Bogeys und einem Birdie kam Nico auf insgesamt 71 Schlägen (-1) ins Ziel und stapfte frustriert zurück zum Clubhaus. Er hatte beim Putten ein paar Birdies knapp verpasst. Ist wie beim Fussball, wenn man 1 Meter vorm Tor das leere Tor nicht trifft, so fühlte sich Nico in diesen Momenten. Matthias spielte nochmal 2 Birdies und 2 Bogeys und erreichte im Ziel 76 Schläge (+4). Paul hatte sich ein wenig besser gefangen und kam mit 2 weiteren Bogeys und 81 Schlägen (+9) ins Ziel.

Geros (HCP 13,5) Flight mit dem Hamburger Jan Erik Baron (HCP 15,7) und dem Achimer Alexander Claußen (HCP 20,1) begann um 10:40 Uhr, das recht bewölkt und angenehme Frühlingshafte Temperaturen hatte. Gero startete stark mit einem Birdie gleich am ersten Loch. Damit legte unser Handballspieler furios los, aber baute dennoch bis Loch 9 kontinuierlich ab. Mit drei Bogeys und drei Doppel Bogeys und einem Triple Bogey an Loch 4. Damit ging es für ihn mit 48 Schlägen (+11) in die Halbzeit. Jan Erik startete mit vier Bogeys und drei Doppel Bogeys einem Triple Bogey und einem fassungslosen Quintupel Bogey an Loch 2. Mehr kann man sich nicht ärgern, wird sich Jan Erik gedacht haben. Mit 55 Schlägen (+18) hat er die Hälfte des Kurses absolviert. Der Achimer Alexander schaffte in den ersten 9 Löchern nur ein einziges Par, gefolgt von drei Doppel Bogeys, zwei Triple Bogeys und drei Quintupel Bogeys und kommt auf 64 Schlägen (+27). Auch Alexander muss sich gedacht haben: „Was zur Hölle!“. Mit drei weiteren Bogeys, einem Doppel Bogey, zwei Triple Bogeys und einem Quadruple Bogey betrieb er noch Schadensbegrenzung. Bis Ende des Tages kommt er auf insgesamt 114 Schläge (+42), somit befand sich Alexander vollkommen außer Form und fand einen Tag zum Vergessen. Jan Erik ereilte das gleiche Schicksal, nur in abgemilderter Form. Mit 7 Bogeys und ein Doppel Bogey zwischen Loch 10 und 18 milderte er den Sturzflug ab und kam mit 99 Schlägen (+27) auch nicht ganz gut weg. Gero kam mit zwei Bogeys und drei Doppel Bogeys konzentrierter zurecht. Insgesamt benötigte er 91 Schläge (+19) und kam für seine Verhältnisse schwach ins Turnier. Allerdings ist für ihn das erste Mal ohne Hörhilfen, für das er noch eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigt. Für alle drei gilt die Devise: „Morgen kann es ja nur besser werden!“

Erstmals konnte das Starterfeld bei den Damen auf 4 Golferinnen erweitert werden. Unsere Amelie (HCP -3,6) peilt wie Nico die Titelverteidigung an. Sie beginnt zusammen mit ihrer Neu Teamkollegin Lisa Schmitz (8,3) und der Münchnerin Stefanie Mayer (HCP 5,3) ihren Flight bei bewölktem Himmel und Frühlingshaften Temperaturen. Das Duell der Weltmeisterinnen Amelie und Stefanie wird mal wieder mit Spannung erwartet. In den ersten 9 Löchern fing Amelie ein Doppel Bogey und zwei Bogeys ein, ehe sie am 9. Loch endlich ein Birdie einlochte. Zwischenstand nach 9 Löchern 40 Schläge (+2). Stefanie tat sich nur ein kleines bisschen schwerer und fing ein Doppel Bogey und drei weitere Bogeys bis Loch 9 ein und kam auf 42 Schläge (+4). Für unseren Neuzugang aus Neuss Lisa war es Premiere bei den Gehörlosen endlich ein Turnier zu spielen, nachdem das letzte Jahr vollständig ins Wasser gefallen war. Mit einem sehr holprigen Start in den ersten 9 Löchern kam sie auf 5 Bogeys und 1 Triple Bogey an Loch 9 und ein Quad Bogey an Loch 6. Bei Ihr wollte der Ball einfach lieber in den Wald fliehen statt aufs Fairway. Da musste sie wohl ein ärgerliches Gespräch mit ihrem Ball führen, dass der das künftig unterlassen sollte, die Flugbahn zu verlassen. Mit 49 Schlägen (+12) ging es in die Halbzeit. Mit 6 weiteren Bogeys bis Ende der Runde hat sie sich deutlich besser gefangen. Nach dem Anschiss mit den Ball in der Halbzeit, hat dieser ihr diesmal besser gehorcht, sodass sie am Ende des Tages mit 90 Schlägen (+18) den Schaden noch in Grenzen halten konnte. Stefanie hatte nach 3 Bogeys und 2 Birdies auch deutlich besser performt als die ersten 9 Löcher davor und kam am Ende des Tages auf 78 Schläge (+6). Auch Amelie ließ sich nichts anbrennen und spulte mit nur zwei Bogeys und einem Birdie eine Konstanz von 6 Pars ab und kam am Ende des Tages auf 76 Schläge (+4). Ganz zufrieden wirkte sie nicht, aber 2 Schläge Vorsprung für den Finaltag sollte ihr Sicherheit geben, den Sack zu zumachen.

Unsere Super Gran Petra hatte keine gute Nacht gehabt und startete in der Stablefordwertung mit Schmerzen am Unterarm. Trotzdem biss sie sich auf die Zähne, um das Turnier ja nicht zu verpassen. In den ersten 9 Löchern schaffte sie 10 Netto Punkte, das noch ausbaufähig ist. Die restlichen 9 Löcher zündete sie den Turbo und legte noch eine Schippe drauf mit 17 Nettopunkten. Was eine deutliche Steigerung zu den ersten 9 Löchern bedeutet. Am Ende des Tages sammelte sie 27 Nettopunkten und steht auf dem dritten Platz in der Tageswertung. Karoline Werner aus Essen lieferte ein Kopf an Kopf Rennen mit Axel Dolderer aus Stuttgart. Mit 36 Nettopunkten am Ende des Tages hatte sie ein ganz konstantes Programm abgespult, mit dem man ganz zufrieden sein kann. Der Schwabe Axel legte mit 21 Nettopunkten in den ersten 9 Löchern ganz stark vor, baute aber nach der Hälfte ein wenig ab und sammelte nochmal 16 Nettopunkte und konnte sich in der Tageswertung noch ganz knapp vor Karoline behaupten. Wird noch ganz spannend am Finaltag zwischen den beiden mit offenem Ausgang. Beim Kampf um Platz 3 muss Petra ihre Verfolger noch abschütteln, die mit Stefan Heinz (27 Nettopunkten) gleichauf und Thomas Meiler mit (26 Nettopunkten) ganz dicht auf der Lauer liegt.

Tag 3 Samstag 25.09.2021 (2. Runde) :

Die Stablefordgruppe darf diesmal ganz früh ran. Diesmal hat sich Petra vorgenommen den dritten Platz nicht mehr herzugeben. Ohne Medaille nach Hause zu fahren, kam ihr nicht in den Sinn, während alle anderen vier Heidelberger mit Medaillenchancen ganz aussichtsreich im Rennen sind. Also blieb ihr nur das Ausblenden der Schmerzen am Unterarm und den Blick zielgerichtet nach vorn zu halten. Vielleicht gelingt ja doch noch eine Überraschung, um die beiden Führenden zu ärgern. Die ersten 9 Löcher waren im Vergleich zum Vortag deutlich besser verlaufen, indem sie mit 16 Nettopunkten ordentlich gepunktet hat. Die nächsten 9 Löcher auf dem Weg ins Ziel, hat sie mit 20 Nettopunkten noch einmal ganz kräftig nachgelegt und kommt am Ende des Tages auf 36 Nettopunkten, soviel wie Karoline am Vortag. Eine Besonderheit an Loch 11 hatte Petra mit einem Birdie die Aufholjagd nochmal kräftig entfacht. Stefan König, der Petra am Vortag noch wie ein Schatten gefolgt ist, musste abreißen lassen und kam nur auf 30 Nettopunkten. Thomas Meiler, der noch auf der Lauer lag, rutschte sogar noch auf den letzten Platz ab, sodass Petra den dritten Rang sichern konnte. Vorne lieferten sich Axel und Karoline ein erbittertes Duell um die Stableford Krone, bei dem Karoline ganz hauchdünn um einen Nettopunkt Vorsprung auf insgesamt 79 Nettopunkten gewinnen konnte. Der Schwabe musste mit 78 Nettopunkten geknickt seine knappe Niederlage eingestehen. Somit gratulieren wir Karoline zu ihrem ersten Stableford Titel.

Bei den Herren im Zählspiel hatte sich Nico eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vortag vorgenommen. Die Entschlossenheit stand ihm ins Gesicht geschrieben, denn er kämpft mit sich selbst als gegen andere. Mit vier Birdies und einem Bogey hat er in den ersten 9 Löchern mit insgesamt 34 Schläge (-3) schon vielversprechend vorgelegt. Seine Mitstreiter Matthias und Paul kamen annähernd nicht an sein Niveau heran. Mit drei Bogeys und einem Birdie benötigte Matthias 39 Schläge (+2). Paul hatte viel gutzumachen, nach seiner völlig verkorksten ersten Runde. Zur Halbzeit war er mit zwei Birdies und zwei Bogeys schon wie ausgewechselt im Vergleich zum Vortag. Jetzt einmal tief durchatmen und an dieser Leistung anknüpfend, gelang ihm zwar noch ein Birdie und musste noch drei Bogeys schlucken. Insgesamt kommt er auf 74 Schläge, was im Vergleich zum Vortag, wie ein Befreiungsschlag anfühlte. Matthias ließ sich nicht beirren und schaffte noch sieben Pars und zwei Bogeys. Somit kam er, wie am Vortag auf insgesamt 76 Schläge, was ihm am Ende die Vizemeisterschaft sicherte. Unser Stargolfer Nico hat sich nicht auf den Lorbeeren ausgeruht und das Ziel unter 68 Schlägen angepeilt. Anmerkung: Der Rekord einer Runde lag bei 68 Schlägen, das Allen John im Jahre 2017 aufgestellt hatte. Mit drei weiteren Birdies und einem Bogey konnte Nico die Schlagzahl um zwei reduzieren und kam am Ende des Tages auf sagenhafte 67 Schläge (-5). Damit hat er den vier Jahre alten Rekord von Allen John um einen Schlag unterboten und ist somit alleiniger Rekordhalter mit den wenigsten Schlägen in einer Runde bei Gehörlosen Turnieren. Der Bielefelder Paul Neumann belegte den dritten Platz mit insgesamt 155 Schlägen (+11). Der zweite Platz ging mit 152 (+8) Schlägen an den Münchner Matthias Becherer. Mit 138 Schlägen (-6) gewinnt unser Stargolfer Nico Guldan zum dritten Male in Folge die DGM. Wir gratulieren ihm von ganzen Herzen zum dritten Male in Folge und gleichzeitig gratulieren wir ihm zu seinem neuen Runden Rekord von 67 Schlägen, das auch in die Geschichtsbüchern eingehen wird.

Der letzte Flight bei den Ladies um Amelie, Stefanie und Lisa. Unsere Stargolferin Amelie hat sich auch vorgenommen ihre eigenen Bestmarken aus dem Jahre 2018 zu pulverisieren. Im ersten Durchgang benötigte sie ein Bogey und ein Doppel Bogey bei sechs Pars, was 40 Schlägen (+3) bedeutete. Mit diesem ersten Abschnitt war Amelie sehr unzufrieden, denn da musste unbedingt eine Steigerung her. Stefanie kam etwas besser ins Spiel und schaffte zwei Birdies, zwei Bogeys und ein Doppel Bogey und kam auf 39 Schlägen (+2). Somit läge Amelie insgesamt nur noch mit einem einzigen Schlag in Führung. Wir wissen alle, dass im Golf alles ganz schnell drehen kann, wenn eine Pechsträhne anhält. Lisa schaute nur auf sich selbst, da die beiden Führenden ohnehin außer Reichweite lagen. Sie hatte sich vorgenommen deutlich besser als am Vortag abzuschneiden. Mit drei Bogeys und drei Doppel Bogeys war das eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vortag und kam zur Halbzeit auf 46 Schlägen (+9). Ins Ziel kam sie mit weiteren 3 Bogeys und 3 Doppel Bogeys und insgesamt 90 Schlägen (+18). Natürlich hatte sie sich da mehr erhofft, aber die Bunker zogen ihren Ball an diesem Tag nahezu 14 mal magnetisch an. Vielleicht mal den Ball auf Magnete untersuchen lassen :). Stefanie kam auf einen Schlag nahe an Amelie heran, hatte aber eine 5er Serie von Bogeys von Loch 12 bis 16 und entfernte sich wieder von Amelie. An Loch 18 fiel die Entscheidung endgültig, indem sie mit einem Triple Bogey ihre Siegträume begraben musste. Insgesamt kam Stefanie auf 82 Schlägen (+10) und musste sich mit der Vizemeisterschaft abfinden. Amelie blieb völlig konzentriert am Ball und patzte nur zwei mal an Loch 10 und 14 mit jeweils einem Bogey, dafür holte sie an Loch 13 einen Birdie und ließ sich mit sechs weiteren Pars den Titel nicht mehr aus der Hand nehmen. Sie kam mit 76 Schlägen (+4) am Ende des Tages solide ans Ziel. Natürlich hatte sich Amelie mehr vorgenommen, aber es hatte dennoch gereicht und gewinnt zum vierten Male in Serie die DGM bei den Ladies. Wir gratulieren Amelie von ganzen Herzen zu Ihrem vierten Titel in Serie.

Bei der Teamwertung wurde der GBF München dritter mit insgesamt 522 Schlägen. Zweiter wurde Rekordmeister und Dauersieger GSV Bielefeld mit 503 Schlägen. Der GSV Heidelberg angeführt von Kapitän Nico Guldan gefolgt von Amelie Paloma Gonzalez Podbicanin, Lisa Schmitz und Gero Gertenbach, triumphierten endlich im zweiten Anlauf mit 470 Schlägen (es wurden nur die 3 Besten Ergebnisse gewertet). Somit ist der GSV Heidelberg zum ersten Male in ihrer noch sehr jungen Geschichte Deutscher Gehörlosen Mannschaftsmeister. Wir sind sehr stolz auf unsere gesamte Mannschaft und freuen uns sehr, die Titel auch in den nächsten Jahren verteidigen zu dürfen. Auch dass wir eine goldene Generation an Golfern bereitstellen und diese hoffentlich nachhaltig mit Mitgliederzuwächse bereichern können.

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3. Spieltag Gehörlosen Südwest Meisterschaft 2021/2022

GSV Heidelberg – GSV Freiburg 1:3 (0:2)

oben: Pascal Völker, Ümit Olgun, Tobias Goller, Waldemar Lange, Marcel Fischer, Benjamin Heymel (C)
unten: Tobias Ellerkamp, Özgür Batu, Jens Vörg, Elvir Memishi, Waldemar Lange

Highlight Video (4:01 min)

Beim traumhaften sonnigen Tag hatten wir einen guten Start in das Spiel, verpassten jedoch eine frühes Tor. Danach zeigte sich die Nervosität bei mehreren Spielern, sodass wir kaum noch Torchancen erspielen konnten. Freiburg spielte dadurch immer besser nach vorne, vor allem im zentralen Mittelfeld. In der 15.min wurden wir von einen Weitschuss aus ca. 30 Metern überrascht. Ein wunderschönes Tor. Nur 2 Minuten später erhöhte Freiburg auf 0:2. Mit diesem Rückstand mussten wir umgehen und weiterhin unser Spiel durchziehen. Kurz vor der Halbzeit traf Marcel Fischer die Latte. In der 1. Halbzeit hatten wir einige Torchancen gehabt, aber leider nicht genutzt.

In der 2. Halbzeit stellten wir unsere Taktik um und spielten mit viel Risiko nach vorne, um den 0:2 Rückstand aufzuholen. Durch die Umstellung wurde unser Spiel deutlich besser und Freiburg konzentrierte sich seitdem nur noch auf die Verteidigung mit einigen Konterchancen. Dennoch verpassten wir erneut unsere Torchancen zu nutzen. Es war einfach nicht unser Tag. In der 81.min erhöhte Freiburg auf 0:3 durch einen Abpraller nach einen Freistoß. Hier hatte die Mannschaft nicht aufgepasst. Kurz vor Schluss traf Benjamin Heymel zum 1:3, der aber leider viel zu spät kam.

Fazit:
Eine verdiente Niederlage, vor allem wurden wir durch die frühen Gegentore in der 15. und 17. min überrascht. Danach zeigten wir eine schwache Mannschaftsleistung. Freiburg hatte vor allem die schwache Schiedsrichterleistung besser ausgenutzt, der zu viel gepfiffen hatte, was eigentlich kein Foul war, und so den Spielfluss gestört hatte. Herzlichen Glückwunsch an GSV Freiburg.

Tore:
15.min 0:1
17.min 0:2
81.min 0:3
87.min 1:3 B. Heymel

Spielerwechsel:
25.min Sammy Ehlers für Tobias Goller
60.min Jonas Schettler für Ümit Olgun
65.min Julian Goller für Pascal Völker
75.min Thomas Brandt für Elvir Memishi

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2. Spieltag Gehörlosen Südwest Meisterschaft 2021/2022

GSV Karlsruhe – GSV Heidelberg 5:1 (3:1)

links oben: Ümit Olgun, Lucas Garthe, Jonas Schettler, Pascal Völker, Elvir Memishi, Benjamin Heymel (C)
links unten: Özgür Batu, Tobias Ellerkamp, Jens Vörg, Waldemar Lange, Marcel Fischer

Nach dem unnötigen Unentschieden beim letzten Spiel gegen GTSV Frankfurt wollten wir heute eine bessere Leistung bringen. Obwohl der GSV Karlsruhe der klare Favorit war, wollten wir uns nicht verstecken und nur verteidigen, sondern wollten auch mutig nach vorne spielen.

Vor allem über außen kam der GSV Karlsruhe zu sehr vielen Torchancen. Wir lagen schnell nach 15 Minuten 0:2 zurück, jedoch hielten wir an unseren Plan im Spiel. In der 23.min wurde Tobias Ellerkamp im Strafraum gefoult. Benjamin Heymel schoss den Elfmeter, der zunächst von Karlsruher Torwart gehalten wurde. Im Nachschuss traf er dann doch zum 1:2. Wenig später erhöhte GSV Karlsruhe auf 1:3.

In der 2. Halbzeit nahmen wir einige Korrekturen vor für unser Spiel. Das zeigte gleich Wirkung und wir kamen zu mehreren Torchancen. In der 65.min wurde Marcel Fischer im Strafraum gefoult. Den Elfmeter schoss Waldemar Lange, der aber leider vom Karlsruher Torwart gehalten wurde. Wenig später traf GSV Karlsruhe mit 2 Freistößen zum 1:4 und 1:5. Zwischenzeitlich hatte Ümit Olgun nach einer starken Dribbelleistung durch die Karlsruher Abwehr eine große Torchance leider nicht genutzt.

Heute hatten zwei neue Spieler ihr 1. Spiel für den GSV Heidelberg: Jonas Schettler und Nadir Özalp.

Fazit:
Eine verdiente Niederlage, die am Ende etwas zu hoch war. Es war eine starke leidenschaftliche Mannschaftsleistung von uns. Leider konnten wir unsere Torchancen nicht nutzen und bei den Gegentoren waren wir manchmal zu naiv.
Herzlichen Glückwunsch an GSV Karlsruhe.

Tore:
07.min 1:0 GSV Karlsruhe
15.min 2:0 GSV Karlsruhe
23.min 2:1 B. Heymel (Elfmeter)
30.min 3:1 GSV Karlsruhe
65.min Waldemar Lange verschießt Elfmeter
70.min 4:1 GSV Karlsruhe (Freistoß)
80.min 5:1 GSV Karlsruhe (Freistoß)

Spielerwechsel:
46.min Sammy Ehlers für Lucas Garthe
62.min Marco Voltz für Tobias Ellerkamp
62.min Gökhan Günay für Jonas Schettler
80.min Nadir Özalp für Benjamin Heymel

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Glückliche zahlreiche Medaillenjagd für GSV Heidelberger Schwimmer/innen

Vom 26. – 28. August fand das deutsche gehörlose Sportfest in Dresden statt. Niklas Müller, Desiree Sohl, Gerda Reinhard und ihre Tochter Lilia Reinhard traten das Schwimmwettkampf in supermodernen Schwimmsportkomplex Freiberger Platz.

Desiree, Niklas, Gerda und Lilia

Aufgrund Corona-Pandemie wurde das Fest bedauerlicherweise 2x verschoben. Das Besondere am Sportfest ist, dass sich viele taube Menschen aus ganz Deutschland treffen und sich gegenseitig für unterschiedliche Wettkämpfe in verschiedene Sportbereiche ermutigen und anspornen können. Nicht nur das, sondern die visuelle Kommunikation die Gebärdensprache konnte endlich vertretbar sein und persönliche Gespräche sowie soziale Kontakte konnten dadurch wiederbelebt werden.

Diese Möglichkeit hat uns allen sehr glücklich gemacht.

Unsere Mitglieder/innen fassten den Mut, sich für den Schwimmwettkampf anzumelden und haben mit voller Stolz, viele Medaillen mit nach Hause gebracht.

Die Neulinge war Lilia Reinhard, die zum ersten Mal an den Wettkampf teilgenommen hat. Nämlich war sie sehr aufgeregt. 50 m Rücken ans Ziel: zum ersten Mal eine Goldmedaille gewonnen. 50 m Brust gelang ihr super und bekam ihre zweite Goldmedaille, die eigentlich nicht gerne über 50 m Brust schwimmen mag.

Unser starker Schwimmer Niklas Müller aus Wiesbaden konnte während der Corona-Pandemie durch der Kadergruppe zum Glück weiterhin trainieren, aber er ist über 1,5 Jahre leider keine Wettkämpfe geschwommen. Es war wirklich nicht leicht, wieder in Rhythmus schnell zu schwimmen, aber er wusste doch fünf Strecken in der Bestzeiten zu schwimmen. Er wird zweimal deutsche Meister über 100 m Kraul in 1:00,89 (1:04,36) und 200 m Kraul in 2:09,78 (2:11,46) und dreimal Silber über 100 m Delphin in 1:02,78 (1:04,38, 200 m Lagen in 2:26,13 (2:31,04 und 50 m Delphin in 0:28,666 (0:29,40) Damit durfte er ganz zufrieden nach Hause zu fahren.

Trotz wenig / kaum Trainingseinheiten sind die Seniorenschwimmerinnen Gerda Reinhard aus der Vorderpfalz und Desiree Sohl aus Saarbrücken sehr stolz. Die Niederländerin gewann fünfmal Goldmedaillen: 50 m und 100 m Delphin, 100 m und 200 Kraul und 200 m Lagen. Die Saarbrückerin gewann überraschend über 100 m Brust eine Goldmedaille und zweimal Silbermedaillen und 1 Bronzemedaille. Leider haben sie beide keine Bestzeiten verbessert.

Unerwartet gewann Gerda auch in der offenen Klasse zweimal Goldmedaillen über 50 m und 100 m Delphin, da einige Schwimmerinnen abgemeldet haben.

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1. Spieltag Gehörlosen Südwest Meisterschaft 2021/2022

GSV Heidelberg – GTSV Frankfurt 1:1 (1:0)

Highlights Video (5:33 min)

Nach fast 10 Monaten Pause wegen der Corona Krise hatten wir endlich wieder Fussball. Am Samstag, den 21.08.2021 traten wir gegen GTSV Frankfurt an. Es war ein sehr heißer Tag, fast 30 Grad.

In den ersten 15 Minuten passierte nicht viel, dann bekamen wir unsere erste Torchancen. In der 26.min wurde leider ein Tor von E. Memishi wegen Abseits nicht gegeben, was leider eine Fehlentscheidung war. Doch 7 Minuten später, in der 33. min grätschte der Frankfurter Torwart unseren Spieler T. Ellerkamp im Strafraum um. Ein klarer Elfmeter für uns. Diesen verwandelte B. Heymel sicher zur 1:0 Führung, die hoch verdient war. Kurz vor der Halbzeit verpasste B. Heymel den finalen Pass zu Ö. Batu. Eine Großchance zur 2:0 wurde leichtfertig vergeben. In der 1. Halbzeit hatte Frankfurt praktisch keine Torchancen gehabt, außer bei Eckbällen und Freistößen.

In der 2. Halbzeit hatte GTSV Frankfurt seine erste Torchance erst nach 50 Minuten. Von 55. Minute bis zur 75. Minute hatten wir die stärkste Phase im Spiel. Leider haben wir sehr viele Torchancen leichtfertig vergeben und nicht genutzt. Durch einen Torwartfehler traf Frankfurt in der 79.min total überraschend zum 1:1. Danach versuchten wir alles das Spiel noch zu gewinnen. In der 81.min traf P. Völker die Latte. In der letzten Minute des Spiels gab es einen hohen Ball in den Strafraum. Der Frankfurter Torwart grätschte unseren Spieler P. Völker um. Eigentlich müsste für uns ein Elfmeter geben, aber leider gab es eine Fehlentscheidung vom Schiedsrichter, der auf Stürmerfoul entschied. Unser Spieler R. Rüger war darüber sehr wütend und schrie den Schiedsrichter an, dass es ein klarer Elfmeter sei. Dafür bekam er die Rote Karte. Eine harte Entscheidung vom Schiedsrichter.

Fazit:
Ein unnötiges Unentschieden. Wir hätten das Spiel hoch gewinnen müssen, aber leider haben wir unsere Torchancen nicht genutzt, vor allem in der starken Phase von der 55. Minute bis zur 75. Minute. Herzlichen Glückwunsch an GTSV Frankfurt.

Tore:
33.min 1:0 B. Heymel (Elfmeter)
79.min 1:1

Spielerwechsel:
65.min D. Herboth für G. Günay
75.min V. Imanov für Ö. Batu
80.min S. Ehlers für E. Memishi

Vor einigen Wochen wurde unser ehemaliges Trainerteam (Frank, Friedhelm und Michael) verabschiedet mit einen großen Dankeschön vom Fussballteam.

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Deutsche Meisterschaften 2021 in März verschoben

An Alle Sportler/innen und Hobby-Teilnehmer/innen,

die Ski/Snowboard-Meisterschaft ist leider auf den neuen Termin 19. März bis 21. März 2021 verschoben. Leider sind keine Zuschauer zugelassen. Es dürfen Sportler und Sportlerinnen, auch Ski-Hobby-Teilnehmer|Innen sowie Trainer und bei Kindern/Jugendlichen die Eltern bzw. Begleitpersonen daran teilnehmen.

Falls ihr im März teilnehmen möchtet, dann bitte hier anmelden:

Anbei die Liste der Übernachtungsmöglichkeiten. Die Übernachtungen bitte selbstständig reservieren und bitte achte auf die Stornierungsmöglichkeit, falls die Ski-Deutsche Meisterschaft abgesagt wird, z.B.: (Schneemangel oder verlängerter Lockdown).

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